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Deutschland Otto Bennemann 1903-2003  (Art.-No.: 21355 ) 
CHF 40.00
signiertes Foto, 5x6.5 cm 
 
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DeutscherPolitiker (SPD). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten betätigte sich Bennemann im Widerstand und wurde daraufhin von der Gestapo verfolgt. 1938 emigrierte er über die Schweiz nach England. Im Mai 1940 wurde er als sogenannter „Enemy Alien“ interniert und im September 1940 nach Australien deportiert. Er durfte im Februar 1942 nach Großbritannien zurückkehren und war dort in der Folgezeit als Landarbeiter tätig. Im April 1945 kehrte er zusammen mit US-amerikanischen Truppen nach Deutschland zurück. Nach dem Kriegsende beteiligte sich Bennemann am Wiederaufbau der SPD. Er war nach 1945 Ratsherr der Stadt Braunschweig und 1946 Mitglied des Ernannten Braunschweigischen Landtages (21. Februar 1946 bis 21. November 1946). 1947 wurde er in den Niedersächsischen Landtag gewählt, dem er zwischen der 1. bis 7. Wahlperiode vom 20. April 1947 bis 20. Juni 1974 angehörte. Er war stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion vom 6. Mai 1955 bis 5. Mai 1959. Vom 17. Dezember 1948 bis zum 3. Dezember 1952 sowie vom 15. Dezember 1954 bis zum 27. Mai 1959 amtierte er als Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig. Zudem zählte er zu den Autoren des Godesberger Programms der SPD. Bennemann wurde am 12. Mai 1959 als Innenminister in die von Ministerpräsident Hinrich Wilhelm Kopf geführte Regierung des Landes Niedersachsen berufen und gehörte seit 1961 auch der von Ministerpräsident Georg Diederichs geleiteten Folgeregierung an. Am 5. Juli 1967 endete sein Amt in der Landesregierung aus Altersgründen. 
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Deutschland Otto Bennemann 1903-2003