Search result

Deutschland Alfred Braun 1888-1978  (Art.-No.: 21365 ) 
CHF 35.00
signiertes Dankschreiben zum 80. Geburtstag 1968, 14x21 cm 
 
Product description:
Pionier des deutschen Rundfunks. Braun wurde unter anderem als Rundfunkreporter und Hörspielregisseur berühmt. Er war auch Schauspieler, Regisseur bei Bühne und Film sowie Drehbuchautor. Ab November 1924 begann Brauns Tätigkeit beim Funk, zunächst als Sprecher, später auch als Regisseur der Funk-Stunde Berlin, dem ersten Radiosender Deutschlands. In die Rundfunkgeschichte eingegangen sind seine Live-Reportagen von der Trauerfeier für Reichsaußenminister Gustav Stresemann (6. Oktober 1929) und der Verleihung des Nobelpreises für Literatur an Thomas Mann (10. Dezember 1929). Bis 1933 war er Leiter der Schauspielabteilung der Funk-Stunde Berlin. Immer wieder übernahm er selbst auch Filmrollen. Der Machtantritt der Nationalsozialisten beendete 1933 vorläufig Brauns Karriere. Er war zeitweilig inhaftiert und ging nach seiner Entlassung über die Türkei in die Schweiz. Dort arbeitete er als Schauspiellehrer und war in der Spielzeit 1937/38 Regisseur am Stadttheater Basel. Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges kehrte er nach Deutschland zurück und war 1940 unter Veit Harlan Regieassistent bei dessen antisemitischem Hetzfilm Jud Süß. 1941 fungierte er als Sprecher des Fliegerwerbefilms Himmelsstürmer und verfasste danach für Harlan die Drehbücher zu den Filmen Die goldene Stadt, Opfergang, Immensee und Kolberg. Nach Kriegsende hatte Alfred Braun Erfolg als Hörspielregisseur und ab 1949 als Filmregisseur, unter anderem 1953 mit dem Zarah-Leander-Film Ave Maria. Seine Inszenierungen haben einen stark gefühlsbetonten Charakter, wie er im bundesdeutschen Film der 1950er Jahre häufig war. In der Filmbiografie Stresemann widmete Braun sich erneut dem Reichsaußenminister Gustav Stresemann. 1954 wurde er zum ersten Intendanten des neugegründeten Sender Freies Berlin gewählt.  
(click on the picture to get back)
Deutschland Alfred Braun 1888-1978